ERREA WINTERSET 6-TEILIG SCHWARZ/WEISS
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Abstiegskampf Kreisliga Kronach

Abstiegskampf Kreisliga Kronach

Einer abgschlagen - der Rest eng beisammen

Auch die Vorrunde, beziehungsweise schon angefangene Rückrunde der Kreisliga Kronach neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Lediglich zwei Begegnungen stehen am Wochenende noch bevor, sollten sie denn überhaupt stattfinden. Genügend Spiele wurden aber bereits absolviert um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Im ersten Rückblick zur Kreisliga Kronach betrachten wir die vermeintlichen "Flops" der bisherigen Runde.

Abstiegskampf Kreisliga Kronach: Einer abgeschlagen - der Rest eng beisammen

Von Adrian Kremer (Anpfiff-Redakteur)
Komplett anders vorgestellt hat sich die aktuelle Saison die SG Roth-Main. Mit gerade einmal sieben Punkten aus 17 Spielen belegt man relativ abgeschlagen den letzten Tabellenplatz. Nachdem man jedoch bereits vor der Saison wusste, dass es schwer werden könnte, da mit Jermaine Mullen, Jochen Pfarrer und Özgür Atik definitiv drei Leistungsträger den Verein verlassen haben, kommt der Abstiegskampf nicht ganz überraschend. "Wir hatten bisher schon einige Spiele, bei denen wir lange mithalten konnten und uns oft erst in den letzten Minuten geschlagen geben mussten, was angesichts des Einsatzes wirklich positiv stimmt", konstatierte Julian Pock seinem Team auf keinen Fall fehlendem Einsatz, welcher gerade in der Rückrunde von Nöten sein wird. 
Doch nicht nur die Abgänge sind Grund für die durchwachsene Saison. Mit Sebastian Hofmann, Martin Sokotowski, Tobias Zimmermann und Markus Kleuderlein waren zwischenzeitlich vier absolute Leistungsträger der SG verletzt und fehlten teilweise die komplette Vorrunde über hinweg. Zumindest Zimmermann und Kleuderlein konnten bereits wieder mitwirken.
Bleibt für die Jungs aus Rothwind um ihren engagierten Vorsitzenden André Heinz nur zu hoffen, dass nach der Winterpause auch wieder die alten Hasen Sokotowski und Hofmann der Mannschaft helfen könnnen. Sollte der Kader der Roth-Mainer mal wieder komplett auf dem Platz stehen und vom Verletzungspech verschont bleiben, ist es vielleicht noch möglich das, man muss es leider so sagen, mittlere Wunder - Nichtabstieg beziehungsweise Relegationsplatz - noch zu erreichen.

Ein Bild, dass man bei der SG schmerzlich vermisst. Sebastian Hofmann (re.) im Zweikampf mit Matthias Reuß von der SCW Obermain.
anpfiff.info

Kleine "Mimeetzer" Vorletzter

Auch Matthias Dötschel war von Beginn an bewusst, dass es für sein Team eine harte Saison werden könnte. Als wirklichen Flop kann man die gespielte Runde desFC Mitwitz 2  jedoch nicht bezeichnen. Mit 15 Punkten aus 17 Spielen ist man nur einen Rang hinter dem Relegationsplatzinhaber aus Stockheim. Also noch alles möglich für die zweite Garde der "Mimeetzer", welche natürlich auch immer stark abhängig von den Ausfällen der ersten Mannschaft ist. Da die "Erste" jedoch vermutlich sehr zeitnah den Klassenerhalt der Bezirksliga realisieren wird, wenn nicht sogar eher mit einem Auge nach oben schielt, bleibt es abzuwarten, ob zum Ende der Saison hin vielleicht die Möglichkeit besteht der zweiten Mannschaft ein, zwei oder drei Verstärkungen abzustellen, was auch legitim wäre. 
Wer die Mitwitzer Sportfreunde jedoch kennt weiß auch, dass sie einer der vermutlich fairsten Vereine im Gebiet Coburg-Kronach sind, weshalb man ein "Stopfen" bezweifeln kann. Dass es auch das jetzige Team alleine richten kann bewies man bereits bei den Siegen gegen den TSV Marktzeuln oder den SV Wolfersgrün/Neuengrün. Eine enge Angelegenheit dürfte es für den FC Mitwitz 2 zum Ende der Saison hin jedoch allemal werden. 

Stockheim war weiter vorne erwartet worden

Mit dem FC Stockheim  findet sich ein Team im Abstiegskampf wieder, welches dort vor der Saison wohl keiner vermutet hätte. In den letzten Jahren ging es immer eher Richtung Tabellenspitze denn gegen Tabellenende. Die bittere Realität für die Bergleute heißt jedoch Abstiegskampf. Thomas Lipfert warf beim FC Stockheim bereits während der Saison hin, woraufhin der Ex-Friesner René Schubart das Zepter übernahm. Für ihn war das damals jedoch nur "die absolute Notlösung, da ein Spielertrainerengagement von meiner Seite aus stets abgelehnt wurde". Aktuell ist René Schubart jedoch immer noch Trainer der Bergleute und versucht, im wahrsten Sinne des Wortes, den "Karren ausm Dreck zu ziehen". 
Die Situation des FC Stockheim ist mit Sicherheit nicht aussichtslos, im letzten Spiel vor der Winterpause musste man jedoch eine herbe Pleite gegen den Mitkonkurrenten aus Kronach hinnehmen. Bleibt abzuwarten, ob René Schubart im Winter seine Mannen aufrichten kann, um nach der Winterpause einen guten Start hinzulegen, welcher immens wichtig wäre, um den Abstand auf den Nichtabstiegsplätzen nicht allzu groß werden zu lassen. 

Der Stockheimer Motor, um Robin Tögel (li.) kommt in dieser Saison noch nicht so Recht in Gang.
anpfiff.info

FC Kronach im Aufwind?

Die knallharten Worte, welche Captain Christopher Sünkel im anpfiff.info-Interview fand scheinen sofort Anklang gefunden zu haben. Der FC Kronach  ist seit drei Spielen ungeschlagen (davon zwei Siege) und hat am Wochenende sogar noch die Möglichkeit, gegen den FC Burgkunstadt mit einer echten Serie in die Winterpause zu gehen. Man sieht also, dass in der Kreisstadt Kronach mehr möglich ist, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Bleibt abzuwarten, ob Coach Timo See und seine Jungs diesen Schwung auch mit in die Winterpause nehmen können. In Anbetracht der aktuellen Form möchte man das Spiel gegen den FC Burgkunstadt vermutlich mit aller Gewalt noch austragen. 

Auch SV Friesen 2 im Abstiegskampf

Auch der SV Friesen 2  befindet sich aktuell voll im Abstiegskampf der Kreisliga Kronach. Nachdem man immer wieder Achtungserfolge erzielen konnte, mussten auch teils empfindliche Niederlagen hingenommen werden. Auch in Friesen ist man ebenso wie in Mitwitz natürlich stark abhängig vom Kader der ersten Mannschaft. Vor allem, weil Coach Frank Fugmann in der Landesliga sogar wieder zweimal von Beginn an ranmusste und seinem Team somit nicht nur in diesen Begegnungen, sondern auch im darauffolgenden Spiel fehlte. Sollte das Team aus dem Frankenwald jedoch vom Verletzungspech verschont bleiben, so ist auch für die zweite Garde des SV Friesen der Nichtabstieg ein realisierbares Ziel.

Jura-Boys müssen aufpassen

Auch die Jungs des SC Jura Arnstein müssen so langsam aufpassen, dass sie nicht noch mehr in den Abstiegsstrudel geraten. Nach dem Winter dürfte das Team jedoch wieder auf den aktuell verletzten und immens wichtigen Spielertrainer Peter Tremel zurückgreifen können, welcher der Mannschaft wieder die nötige Stabilität verleihen kann, die aktuell vielleicht ein bisschen vermisst wird. Sollte Peter Tremel wieder fit sein, wird er sein Team gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Sebastian Hopfenmüller sicherlich von der Abstiegszone fernhalten können. Dass die "Jura-Boys" Abstiegskampf können, haben Sie ja bereits in der letztjährigen Kreisliga-Saison eindrucksvoll gezeigt.

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